Gerhards Publisher-Treffpunkt
Linie mit Klebestreifen

Frames

Auch Publisher-Anwender brauchen auf Frames nicht zu verzichten, obwohl diese nicht direkt vom Programm unterstützt werden. Das eigentliche Frame-Definitionsdokument besteht nur aus wenigen Zeilen, die bequem mit einem Texteditor geschrieben werden können. Für die Inhalte der Fenster kann dann wieder mit dem Publisher gearbeitet werden.

Hinzufügen muß ich noch, daß ich kein ausgesprochener Freund der Frames bin. Mein Publisher-Treffpunkt kommt ohne Frames aus, und auch sonst setze ich Frames nur sehr unauffällig ein. Ich mag es nicht, wenn vor lauter Fenstern und Scrollbalken kaum noch ein Seiteninhalt erkennbar ist. Außerdem finde ich es nicht gerade nett, wenn Homepageinhaber die Seiten anderer über Links aufgesuchter Anbieter weiter im eigenen Fenster laufen lassen, obwohl der Netsurfer diese Seiten schon längst verlassen wollte. Darum enthält die Startseite meines Publisher-Treffpunkt auch einen Frame-Befreiungsklick, auf den später nochmal kurz eingegangen werden soll.

Doch nun zum HTML-Dokument, das die Frames darstellt. Es beginnt wie jedes andere HTML-Dokument mit <HTML> und <HEAD>, hier können dann der Titel der Seite, die META-TAGS und ähnliche Dinge stehen.


  <HTML>
  <HEAD>
  <TITLE>Frametest</TITLE>
  </HEAD>



Die nun folgende <FRAMESET>-Kennung ersetzt die in einem normalen Dokument vorhandene <BODY>-Kennung. Hier werden die Einteilung der Seite in Spalten <COLS> oder Reihen <ROWS> vorgenommen und die dortigen Fensterinhalte festgelegt. Die Spaltenbreite (oder Reihenhöhe) kann auf drei Arten definiert werden: als genauer Pixelwert, als Prozentsatz der totalen Breite, oder als * für den übrigbleibenden Rest. Die Attribute werden durch Kommata getrennt und können auch kombiniert werden.

Beispiel: 
<FRAMESET COLS="100,50%,*">  bringt einen Bildschirm mit 3 vertikalen Frames. Das erste Frame ist 100 Pixel breit, das zweite 50% der Bildschirmbreite und das dritte benutzt den restlichen Platz.

Ähnlich die Sache mit den Reihen: 
<FRAMESET ROWS="50%,50%">  teilt den Bildschirm in zwei gleich große horizontale Frames.

Nun müssen die Frames noch mit HTML-Dokumenten gefüllt werden:


 
<FRAMESET COLS="150,*">
    <FRAME SRC="dokument1.html">
  (z.B. "impressum.html")
   
<FRAME SRC="dokument2.html">  (z.B. "welcome.html")
 
</FRAMESET>


Dies erzeugt eine Seite mit einer 150 Pixel breiten Spalte links, z.B. für Inhaltsverzeichnis oder Impressum, der Rest des Bildschirms wird für das zweite Dokument verwendet. Probieren Sie einfach ein wenig herum, es ist wirklich nicht so schwer!

Das komplette Beispiel eines ganz einfachen Definitionsdokuments:


 
<HTML>
  <HEAD>
  <TITLE>Meine erste Webseite mit Frames</TITLE>
  </HEAD>
  <FRAMESET COLS="150,*">
    <FRAME SRC="impressum.html">
    <FRAME SRC="welcome.html">
  </FRAMESET>
  </HTML>



Es gibt dann noch eine Reihe von Kontrollattributen wie SCROLLING, NORESIZE, MARGINHEIGHT, MARGINWIDTH, FRAMEBORDER usw., die Scrollbalken, Rahmenbreite und ähnliche Dinge festlegen. Weiterhin kann mit <NOFRAME> auch ein Seiteninhalt dargestellt werden, wenn der Browser keine Frames unterstützt. Kombinierte horizontale und vertikale Frames sind ebenfalls möglich. Dies alles hier zu erläutern, würde sicher zu weit führen. Ich empfehle hier bei Interesse den Besuch des Kompendiums HTML-Dateien selbst erstellen
von Stefan Münz oder das Nachschlagen in entsprechender Literatur. Oder schauen Sie sich einfach einmal meine Beispielseite und deren Quelltext an. Auf der Beispielseite finden Sie auch weitere Hinweise zur Gestaltung der Inhalte der Frames mit dem Publisher und zum Frame-Befreiungsklick.

Navigationsleiste